MUSALAHA heisst VERSÖHNUNG: DIE IRAKISCHE KONFERENZ DER VÖGEL

Mar Musa, das ist der Orden über den Navid Kermani immer wieder, zuletzt bei seiner Friedenspreis-Rede gesprochen hat: Der christliche Orden in Syrien und Nordirak, dessen Brüder und Schwestern sich so sehr der Liebe zum Islam verpflichtet haben, dass sie sogar zu Vermittlern zwischen muslimischer Bevölkerung und ISIS werden. Zwei der Pater wurden dabei selbst vom IS entführt. Der Ordensgründer, Paolo dall´Oglio ist bis heute nicht aus der Geiselhaft zurückgekehrt, aber der andere Pater Jacques Mourad wurde von Muslimen befreit. Der Orden Mar Musa hat, selbst quasi im Asyl in Sulaymaniyah, im kurdischen Teil Iraks ein Kloster wieder belebt und ist dort schnell die Anlaufstelle geworden für alle Gruppen dort, Christen, Muslime, Jesiden, Aramäer, Kurden.

Die Gruppe von Künstlern, um den ehemaligen Regieassistenten des Theater an der Ruhr Stefan Otteni, hat den Orden letzten Sommer kennengelernt und beschlossen folgendes zu tun: dort vor Ort den Menschen zu helfen, bevor sie so verzweifelt sind, dass sie sich auf den Weg nach Europa machen.

Das entstehende Projekt wird hier ausführlich beschrieben:

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