Repertoire

Aktuelle Texte syrischer Autoren im Exil


Die Essenerin Wihad Sulaiman (geb. 1988) hat in ihrem am renommierten Royal Court Theatre London entwickelten Stück „Existence“ in sprachlich dichter Weise die Schicksale von vier Personen am Rande eines Krieges miteinander verflochten – sie sind dem beiläufigen Grauen ausgeliefert und werden Zeugen der Vernichtung. Der Berliner Wasim Ghrioui (geb. 1981) erzählt in „TIN PIT – im Nirgendwo einer fremden Stadt“ Geschichten von Menschen aus einem geschmähten Viertel, einem Unort irgendwo mitten in Damaskus in der Zeit vor dem Krieg. Mit genauer Beobachtungsgabe und feiner Ironie schreibt er die Geschichte eines versunkenen Viertels. Mudar Alhaggi (geb. 1981), Mitglied des Kollektivs Ma’louba am Theater an der Ruhr, stellt sein neues Hörspiel „Barsach“ vor, in dem er ganz persönlich die Geschichte seiner eigenen Flucht nach Deutschland schildert – auf dem Höhepunkt der „Flüchtlingskrise“ im Jahr 2015.

Gelesen von Mitgliedern des Ensembles des Theater an der Ruhr - in Anwesenheit der Autoren

 

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