Nooman Hamdan
K.O.
Text: Jamila Chihi
Regie: Noomen Hamda
Bühne: Kays Rostom
Licht: Nooman Hamda

Die Geschichte der beiden beginnt nach dem K.O. Die Frau, Opfer physischer und verbaler Gewalt, übersteht einen Angriff und lebt fortan in Angst und im Hass gegen eine Gesellschaft, die sie für die Tat mitverantwortlich macht. Er, der gefeierte Boxer, hat im Kampf einmal zu fest zugeschlagen und seinen Gegner getötet – ein Unfall. Doch der Boxer hängt die Handschuhe an den Nagel und verliert alles: Ruhm, Fans, Familie, Besitz. Die beiden begegnen sich, weil sie lernen will, sich selber zu verteidigen. Doch sie lernt nicht nur den Kampf, die beiden kommen nicht mehr voneinander los und es beginnt ein Spiel um Gewalt, Rollenerwartungen und die Doppelmoral in der tunesischen Gesellschaft. Nooman Hamda ist einer der populärsten tunesischen Bühnenstars und arbeitet seit über zwanzig Jahren mit Fadhel Jaibi zusammen, „K.O.“ ist seine vierte Regiearbeit, die schon mehrfach ins Ausland eingeladen war.

In arabischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Einführung vor und Gespräch mit den Produktionsbeteiligten nach der Aufführung.