Repertoire

Lasse Matthiessen


Es sind diese zutiefst aufrichtigen, durchtriebenen wie erhabenen, bittersüßen Symphonien, die der dänische Musiker Lasse Matthiessen gefühlvoll und zerbrechlich, aber auch ungestüm und zwingend zum Ausdruck und nicht selten zum  Explodieren bringt. Eine Wandelbarkeit mit Sinn für das Essentielle, die immer wieder Betonung findet. Erinnert sein zuletzt erschienenes Album "Wildfires" noch an cineastischen Rock mit Kammerfolk-Einschlag, wurde es auf seiner
aktuellen EP „When We Collided“ nun lauter, poppiger, expressiver. Matthiessen wagt sich auf neues Terrain. Und scheinbar mühelos schafft er mit den neuen Songs den Sprung weg vom eher reduzierten Singer/Songwriter, hin zum Leader einer Band, die große Inszenierungen geradezu herausfordert. Was auf "Wildfires" bereits seinen Anfang fand, wird nun in Perfektion vollendet. Spätestens wenn sich die neu ins Repertoire aufgenommenen Tastenklänge wie Glitzer über die voluminösen  Soundstrukturen legen, ist klar, dass hier kompromisslos etwas Neues, etwas Größeres geschaffen wird.

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