May he rise and smell the fragrance

Bereits vor zwei Jahren gastierte Ali Chahrour erfolgreich mit seinem Musiktheater „Leilas Tod“ in Mülheim und wurde für die Produktion im folgenden Sommer auf dem Festival d´Avignon gefeiert. Mit „May He Rise ...” beschließt er nun einen insgesamt dreiteiligen Zyklus und rückt dabei scheinbar unvereinbare Themen seiner schiitisch geprägten Heimat in den Fokus: Männlichkeit und Trauer. „Ein Junge beißt sich auf die Zunge, auch wenn das Herz zerreißt“, das lernte Chahrour als Kind, als sein Vater verstarb, denn Männer weinen nicht. Männer in Tränen sind ein Tabu, das am Wesenskern der Männlichkeit kratzt. Chahrour macht aus Trauer eine Männersache und hinterfragt dabei die eigene Identität, aber auch die überlieferten Vermächtnisse und Sitten, sowie die Beziehung des Körpers zu Heiligkeit, Religion und Macht. Die wunderbare Schauspielerin und Sängerin Hala Omran Bereits vor zwei Jahren gastierte Ali Chahrour erfolgreich mit seinem Musiktheater „Leilas Tod“ in Mülheim und wurde für die Produktion im folgenden Sommer auf dem Festival d´Avignon gefeiert. Mit „May He Rise ...” beschließt er nun einen insgesamt dreiteiligen Zyklus und rückt dabei scheinbar unvereinbare Themen seiner schiitisch geprägten Heimat in den Fokus: Männlichkeit und Trauer. „Ein Junge beißt sich auf die Zunge, auch wenn das Herz zerreißt“, das lernte Chahrour als Kind, als sein Vater verstarb, denn Männer weinen nicht. Männer in Tränen sind ein Tabu, das am Wesenskern der Männlichkeit kratzt. Chahrour macht aus Trauer eine Männersache und hinterfragt dabei die eigene Identität, aber auch die überlieferten Vermächtnisse und Sitten, sowie die Beziehung des Körpers zu Heiligkeit, Religion und Macht. Die wunderbare Schauspielerin und Sängerin Hala Omran