Arthur Schnitzler
TRAUMNOVELLE
Musik: Klaus Herzog
Inszenierung: Simone Thoma
Dramaturgie: Helmut Schäfer , Sandra Höhne
Bühnenbild: Gralf-Edzard Habben
Kostümbild: Heinke Stork
Regieassistenz: Khosrou Mahmoudi
Lichtgestaltung: Ruždi Aliji

Was Tagtraum, Nachtraum, was Wirklichkeit ist, läßt sich oft nur schwer unterscheiden. Fridolin und Albertine, ein Ehepaar, werden von Vorstellungen und Träumen heimgesucht, die die Harmonie ihres Zusammenlebens gefährden. Sehnsüchte, durch die Triebnatur geweckt, entwickeln sich zu konkreten Wünschen, die Fridolin – Arzt, wie der Autor selbst – bei seinem Gang durch die Nacht zu realisieren sucht. Deutlich steht das schwache Gerüst vor Augen, auf dem die bürgerliche Ehe aufgebaut ist; gleichzeitig gelingt es der Erzählung, die untergehende Welt des 19. Jahrhunderts in der Zeit um den Ertsen Weltkrieg zu versinnlichen.

Die "Traumnovelle" Schnitzlers hat schon öfter die Phantasie von Regisseuren bewegt. Stanley Kubricks Film "Eyes Wide Shut" ist sicher das bekannteste Beispiel.