Flüchtlingsprojekt "Ruhrorter"
Und die Nacht meines Anfangs

RUHRORTER ist ein dreiteiliges Theater- und Kunstprojekt mit Flüchtlingen. Der dritte Teil der Trilogie – UND DIE NACHT MEINES ANFANGS – spielt im ehemaligen Frauengefängnis in Mülheim an der Ruhr, welches 1998 geschlossen und zwischenzeitlich als Abschiebegefängnis genutzt wurde. Aktuell sind das Drogenhilfezentrum und das Café Light) der AWO Mülheim dort ansässig. Dieser Ort, der in mehrfacher Hinsicht als Sinnbild sozialer und institutioneller Isolation verstanden werden kann, bildet den Hintergrund der begehbaren Inszenierung, die als Mischung aus Theater und Rauminstallation angelegt ist. RUHRORTER nimmt sich der Räumlichkeiten an und setzt sich anhand persönlicher Geschichten und Traumbilder von Flüchtlingen spielerisch zu ihnen ins Verhältnis. Das Publikum ist eingeladen, sich diesen Ort ebenfalls zu erschließen: In den leerstehenden Zellen mischen sich Stimmen der Vergangenheit und Gegenwart, alte Lieder mit dem Geruch des Kartoffelkellers. Durch die nassen Fenster ist das Kreisen der Vögel zu sehen - und mit dem Einbruch der Nacht folgen wir den Schatten unserer Füße.

Detaillierte Informationen zu diesem Projekt gibt es unter: ruhrorter.com

Kartentelefon 0208 599 01 88

Ort: Ehemaliges Frauengefängnis, Gerichtstraße 11, 45468 Mülheim