Der Ort

Seinen Sitz hat das THEATER AN DER RUHR in einem ehemaligen Solbad im Raffelbergpark an der Stadtgrenze von Mülheim an der Ruhr. Es ist ein Ort der Begegnung, des Dialogs, ein Haus, das offen ist für jeden. Das Foyer wandelt sich permanent vom Ausstellungsraum zum Ort für Empfänge oder zum Treffpunkt für ein junges Publikum. Menschen aus aller Welt und aller Altersstufen kommen hier zusammen und machen das Haus zu einem lebendigen Ort des gegenseitigen Kennenlernens und des Austauschs.

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Solbad auf den Ländereien des historischen Hofguts Raffelberg erbaut. Das THEATER AN DER RUHR bezog 1981 das Kurhaus und nutzte den alten Kursaal als Aufführungsstätte. Von 1994 bis 1997 wurde das denkmalgeschützte Haus saniert und zu einer festen Spielstätte umgebaut. Heute bietet der Theatersaal Platz für 200 Zuschauer, ca. 50 feste Ensemblemitglieder arbeiten in den Räumen des ehemaligen Kurhauses. Das Theater im Raffelbergpark entwickelte sich seit seiner Wiedereröffnung zu einem für das Ruhrgebiet einzigartigen Kulturort, der sich durch sein historisches Ambiente in der unter Denkmalschutz stehenden Parklandschaft und sein inhaltliches Angebot als das „andere“ Theater in der Region deutschlandweit etabliert hat.

Projekt: Kommunales Energiekonzept
Umrüstung der Beleuchtung des Theater an der Ruhr auf klimafreundliche LED Technik, dank der Förderung von innogy und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages (Förderkennzeichen: 03K07853).

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemission leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die Stadt Mülheim hat sich zum Ziel gesetzt die Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren und dabei gleichzeitig die Ausgaben für den Stromverbrauch zu senken. Das Theater an der Ruhr freut sich dah er sehr über die Hilfe von innogy bei der Umrüstung ihrer Bühnenscheinwerfer und sonstiger Leuchtmittel auf LED Technik, so konnte ein weiterer Schritt zur Energiewende gemacht werden. Diese Maßnahme wurde zudem durch Bundesmittel und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages (Förderkennzeichen: 03K07853) gefördert.


Durch den Einsatz der neuen LED Technik verringert sich der Stromverbrauch des Theaters in diesem Bereich um bis zu
98% und der CO² Ausstoß wird deutlich gemindert.

Getätigte Maßnahmen:
Austausch einer Halogenfußrampe, die über Dimmer angesteuert werden muss, durch eine LED Fußrampe, die DMX gesteuert wird.
Stromeinsparung gegenüber der bisherigen Technik: 9 2 %. 6.720 kWh/a zu jetzt 570 kWh/a
Von 16 Halogenleuchten konnte auf 8 LED Leuchten reduziert werden.
CO² Minderung pro Jahr: 3.629 kg/a


Austausch von Profilscheinwerfern, die über Dimmer angesteuert werden müssen durch LED Profiler, die DMX
gesteuert werden.
Stromeinsparung gegenüber der bisherigen Technik: 82%
82%. 10.368 kWh/a zu jetzt 1.843 kWh/a
CO²Minderung pro Jahr: 5.030 kg/a


Austausch von Fresnelscheinwerfern, die über Dimmer angesteuert werden müssen durch LED Scheinwer fer, die DMX gesteuert werden. Die neuen Scheinwerfer sind leichter und heller, wodurch die Anzahl der benötigten Lampen reduziert und gleichzeitig eine höhere Flexibilität in der Montage der Leuchtmittel erreicht wurde.
Stromeinsparung gegenüber der bisherigen Technik: 89%
89%. 15.000 kWh/a zu jetzt 1.710 kWh/a
CO² Minderung pro Jahr: 7.841 kg/a
Reduzierung von 5 auf 2 Lampen