Repertoire

Das Dekameron - digitales Live-Theater


Zu sehen auf: www.vier.ruhr

Ein Virus kennt keine Grenzen. Aber die Grenzen werden geschlossen wie die Türen von Kinos und Theatern, Sportarenen und Spielplätzen, Cafés und Bars und zuletzt der Wohnungen. In dem Moment, wo wir der lebendigen Öffentlichkeit entsagen müssen, ziehen wir uns nicht auf uns selbst zurück, sondern wagen ein gemeinsames Experiment. Wir laden Künstler*innen ein, DAS DEKAMERON nach Boccaccio als digitales Live Theater frei zu umkreisen. In dieser Zeit begegnen sich die verschiedensten Künstler*innen der Mülheimer Theaterstadt in der Quarantäne. Die Frage, die sich aufdrängt: Was verbindet uns?

Wir, das ist die neue Allianz vier.ruhr der Theaterstadt Mülheim an der Ruhr, bestehend aus Theater an der Ruhr, Ringlokschuppen Ruhr und den Mülheimer Theatertagen „Stücke“.

Der youtube-Kanal vier.ruhr wird das Zentrum des digitalen Live-Theaters: Das Dekameron. Die zehnteilige Serie wird immer donnerstags um 21 Uhr live produziert und ausgestrahlt. Anschließend sind alle Teile auf dem Kanal und der Homepage www.vier.ruhr abrufbar. Gestartet wird mit einer Pilotfolge am 16. April 2020 um 21 Uhr.

Am 23. April 2020 startet um 21 Uhr die erste Folge.

Kurz nachdem 1348 die Pest Florenz heimsuchte, veröffentlichte Giovanni Boccaccio seine Novellensammlung Das Dekameron. In der Rahmenerzählung flüchten sieben Frauen und drei Männer vor dem schwarzen Tod in ein Landhaus. Unfähig das Haus zu verlassen, beginnen sie sich gegenseitig Geschichten zu erzählen, in denen mit der wankenden Ordnung, neuen Liebesbeziehungen und sozialer Fantasie gespielt wird. Wir haben zehn künstlerische Teams, die Theater an der Ruhr, Ringlokschuppen Ruhr und den Mülheimer Theatertagen nahestehen, dazu eingeladen, jeweils eine Folge der Serie zu gestalten. In unserer Pilotfolge stellen sich alle beteiligten Künstler*innen vor und geben einen Eindruck davon, wie es in den kommenden Wochen zugehen könnte.

Dabei sind unter anderem: Martin Ambara / OTHNI, CocoonDance, Roberto Ciulli, Albrecht Hirche, Caren Jeß, kainkollektiv, KGI, Anna Kpok, Konstantin Küspert, Collective Ma’louba, Mehdi Moradpour, Philipp Preuss, Nele Stuhler, sputnic - visual arts, subbotnik sowie das Ensemble des Theater an der Ruhr.

Gefördert im Rahmen von NEUE WEGE durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.

 

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